Was ein Backenzahn mit Führung zu tun hat!

Unsere Zähne sind da.

Wenn wir sie gut pflegen, auf sie achten, sie putzen, reinigen und ihnen immer wieder gute Speisen zum Zerbeissen geben, dann leisten sie täglich eine unglaubliche Arbeit für uns! Sie zerkleinern, zermahlen und verarbeiten unsere lebensnotwendige Nahrung und sorgen dafür, dass uns ja nichts im Hals stecken bleibt. Selten berühren wir jeden Zahn mit der Zunge und sagen: "Hey danke, dass Du einen so tollen Job für mich erledigst!"
Oft muten wir ihnen Dinge zu die ihnen gar nicht gut tun. Wir zwingen sie Süßes zu kauen oder Hartes zu zersplittern. Manche von uns öffnen Bierflaschen mit ihnen oder pressen sie nachts im Schlaf sogar stressgeplagt aufeinander und reiben dabei wichtigste Bestandteile ab, so dass die Zähne empfindlich und anfällig werden. Dann kann es passieren, dass ein Zahn wirklich krank wird. Sagen wir also mal ein Backenzahn erkrankt. Erst schwächelt er nur ein wenig. Er verträgt zu kalte und zu heiße Speisen nicht mehr und kann nicht mehr so richtig kraftvoll zubeißen.

Dann beginnt er zu pochen und zu schmerzen.

Wir sind so langsam richtig genervt von dem nicht mehr funktionalen Mitarbeiter (also dem Zahn der nicht mehr als Bestandteil des Gesamtgebisses dazu beiträgt, dass die originäre Aufgabe des Gebisses erledigt wird - es führt sogar dazu, dass andere Zähne im Gebiss seine Aufgabe übernehmen müssen, denn wir kauen jetzt plötzlich eher auf der anderen Seite. Der Job muss ja schließlich gemacht werden, wir können die Tomate nicht am Stück runterschlucken) und suchen einen Reparateur auf. Der schaut uns bedauernd an, denn wir haben einfach zu lange gewartet und der einst so verlässliche harte Arbeiter ist nicht mehr zu retten. Er zückt also die Zange und rupft ihn mit geübter Bewegung raus.

Und jetzt beginnt das Desaster erst richtig.

So lange der Zahn da war und seinen Job gemacht hat, haben wir ihn gar nicht so recht wahrgenommen, dann hat er begonnen Probleme zu machen und das hat uns Kraft gekostet und nun ist eine Lücke enststanden und die lässt uns nicht mehr los. Die Zunge, die ihn quasi nie gestreichelt und gelobt hat, sondern höchstens mal laut "Du Depp" geflucht hat, wenn er ausversehen auf sie gebissen hat kann nun nicht mehr anders als ständig sein Fehlen zu bemerken! Immer wieder fuhrwerkt sie in der Lücke herum und stellt fest, dass sich das komisch anfühlt.

Im Führungsalltag passieren Geschichten die ganz ähnlich geartet sind:

Viele tägliche Arbeiten die geleistet werden, werden nicht in Ihrer Gänze und Bedeutung wahrgenommen, sondern erst dann auffällig wenn etwas nicht mehr funktioniert.

Zurückweisungen sortiert unser Gehirn wie Schmerz ein, dies haben aktuelle Studien ergeben.

Wenn Mitarbeiter sich also nicht wertgeschätzt und dadurch zurückgewiesen fühlen, dann fühlt sich das wie Schwerzen an. Das zermürbt auf Dauer und Ergebnisse werden nicht mehr erreicht. Plötzlich soll die Tomate doch ungekaut durch die Speiseröhre - das ist äußerst unangenehm und für die Führungskraft beginnt eine aufreibende Zeit.

Bis(s) zum guten Schluss die Person vielleicht sogar komplett ausfällt und fehlt - sei es durch eine "mentale" oder eine echte Kündigung oder durch Krankheit und dann kann die Zunge einfach nicht mehr aufhören die Stelle zu untersuchen. All das lässt sich vermeiden, wenn ehrliches Interesse am Gegenüber vorhanden ist.

Eine Untersuchung von 145 Managern eines Großunternehmens zeigte, dass Führungskräfte mit einer hohen Emotions-Erkennungsfähigkeit ihre Mitarbeiter effektiver motivieren und stärker binden!


Emotionserkennung über die Mimik hilft dabei Menschen in emotional aufgeladenen Situationen wieder zu erreichen.


Wenn also Situationen entstehen, in denen sich Mitarbeiter nicht wohlfühlen oder nicht genügend wahrgenommen oder auch mit überfordernden Aufgaben betraut werden - siehe das Zähneknirschen in der Nacht das Stress verarbeitet und den Zahnschmelz dabei zerstört - dann macht es Sinn genauer hin zu schauen und das was wir sehen auch wirklich wahrzunehmen!

SCHMERZ
Typische Kennzeichen der Schmerz-Mimik:

  • Augenbrauen zusammen und runter gezogen
  • Augen geschlossen oder Blinzeln
  • Wangen angehoben
  • Augenlider angespannt
  • Nase gekräuselt
  • Oberlippe hochgezogen
  • Lippen seitlich gestreckt
VERBALE ABBILDUNG:
"DAS IST MEINE SCHMERZGRENZE!"
Emotion Schmerz

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In der Krise Emotionen (richtig) managen!

Gerade jetzt ist es wichtig die eigenen Gefühle zu erkennen und richtig einzuordnen, um dann angemessen mit sich selbst umgehen zu können. Emotionsmanagement ist gar nicht so leicht. Gerade in Krisensituationen - und in einer wie dieser haben sich die meisten von uns noch nie befunden - ist jeder auch erst einmal mit sich selbst beschäftigt und kann erst im zweiten Schritt auf andere zählen. Die Herangehensweisen erlebe ich aktuell sehr unterschiedlich: Von "alles wird am 19.4.20 gut" bis hin zu: "Davon erholen wir uns in diesem Jahrzehnt nicht mehr".

Der "Hausarrest" bringt uns tatsächlich auf eine besondere Weise mal wieder mit uns selbst in Kontakt: Weg vom ständigen Unterwegssein, Rennen und noch schnell ein happy picture für Instagram und Facebook zu knipsen. Da sind wir: Ganz ungeschminkt und mit all unseren Sorgen und einem undurchdringlichen Emotionsmischmasch.

Hier kommt die Emotionserkennung ins Spiel, eine wissenschaftliche Methode, die es uns möglich macht das was wir fühlen genau zu betrachten und zu ergründen was es bedeutet und warum wir gerade dieses Gefühl spüren.

Ursprünglich ist die Methode auf Erkennung von Emotionen beim Gegenüber ausgerichtet und wurde vor allem von Geheimdiensten und Behörden für die Lügenerkennung benutzt. 2011 kam der Spandauer Trainer und Coach Dirk Eilert auf die Idee die Wissenschaft dafür zu nutzen das Miteinander auf bessere Füße zu stellen und kreierte die Mimikresonanz® Methode: Emotionen beim Gegenüber treffsicher zu erkennen und dadurch Empathie zu fördern. Studien belegen, dass es den so genannten Emotionsherd (das limbische System im Gehirn) abkühlt, wenn Emotionen nicht nur richtig erkannt werden, sondern auch mit den passenden Gefühlsbegriffen verbalisiert werden. Oft fällt es uns schwer die richtigen Worte zu finden und trennscharf zu unterscheiden welcher Begriff zu welchem emotionalen Zustand gehört. Die "Abkühlung" funktioniert tatsächlich nur, wenn: 1. die Emotion richtig erkannt wird und 2. der richtige Gefühlsbegriff ausgewählt wird, dann kann der Teil im Gehirn der für rationales Denken verantwortlich ist wieder in den Vordergrund treten und Entscheidungen mit "Verstand" treffen.


Das Trainingsinstitut Nicole Grün hat sich darauf spezialisiert die Impathie, also das eigene Emotionsmanagement, in den Vordergrund zu stellen. Denn nur wenn das eigene Mindset stimmt, kann eine Führungskraft als Vorbild dienen und wirklich erfolgreich führen. Nur wenn die eigene Gefühlswelt in Balance ist, kann ein Coach die Menschen die ihm anvertraut sind angemessen durch anstehende Prozess begleiten.

Da die seit 20 Jahren im Bereich der kommunikativen Kompetenzförderung arbeitende Mimikexpertin aus der aktuellen Lage keinen Profit ziehen will, zu sehr ist sie als Trainerin für Führungskräfte und Lehrtrainerin für Coaches selbst betroffen, hat sie zwei Online Seminarprogramme ins Leben gerufen, die einmal die Führungskräfte dabei unterstützen das eigene Mindset zu stützen, um dann im nächsten Schritt auch emphatisch mit den Bedürfnissen und Nöten der Mitarbeiter umzugehen.

Auch für Coaches (und Trainer) gibt es ein Tagesseminar, dass das eigene Emotionsmanagement in den Vordergrund rückt, gleichzeitig aber auch ein emphatisches und zielgerichtetes Arbeiten mit den Coachees (und Teilnehmerinnen) ermöglicht.

Neugierig geworden?

Unter besserfuehren.info finden Führungskräfte das außergewöhnliche Angebot.

Für Coaches (und Trainer) gibt es unter bessercoachen.info Informationen.

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