Vorsätze

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Vorsätze

Gerade wenn ein neues Jahr beginnt, nehmen sich die meisten - oder tatsächlich sehr viele - Menschen etwas vor. Viele starten in die neuen 12 Monate, die nun rein und sauber vor ihnen liegen mit den sogenannten „guten Vorsätzen“.
Oft sind darin Aspekte inbegriffen wie: Mehr Sport zu machen, sich besser zu ernähren, weniger fern zuschauen, weniger Zeit in den sozialen Medien zu verbringen oder auch Aspekte wie zum Beispiel mit dem Rauchen aufzuhören.

Häufig erleben es die gerade noch eben extrem motivierten neu in das Jahr Startenden, dass der Eifer nach wenigen Wochen, vielleicht sogar schon Tagen, wieder abflacht. Es erscheint zu anstrengend oder zu stressig zu sein. Vielleicht zeigen sich die Ergebnisse auch nicht schnell genug und schon wird der Gedanke etwas zu verändern ad acta gelegt. Das war es dann mit den guten Vorsätzen.

Wie gelingt es also aus guten Vorsätzen im Allgemeinen - eben nicht nur zum neuen Jahr -tatsächlich eine Gewohnheit werden zu lassen?

Ich habe im letzten Jahr mehrere Vorsätze tatsächlich erfolgreich umgesetzt. Einige davon mit reiner Disziplin und der Motivation die ich aus mir selbst gezogen habe. Andere davon mit Unterstützung von sogenannten Gewohnheitspartnern:innen.

Mit dem Thema Gewohnheitspartnerschaften bin ich durch meine Kollegin, Trainerin und Coach (dafür gibt es tatsächlich kein weibliches Pendant), Annette Bauer in Kontakt gekommen.
Annette suchte irgendwann im Verlauf des letzten Jahres eine Gewohnheitspartnerin zum Thema täglich (an den Werktagen) einen Fachartikel zu lesen. Ich habe mich gleich davon angesprochen gefühlt, da ich viele Fachbücher gekauft habe, angefangen habe darin zu lesen und dann nicht mehr die Zeit gefunden haben mich tatsächlich damit auseinanderzusetzen, denn bei einem Fachbuch oder einem Fachartikel ist es ja nicht nur damit getan es zu lesen, sondern tatsächlich auch zu reflektieren und zu überlegen in welcher Form das Gelesene Einfluss auf die tägliche Arbeit haben kann.

Insofern war für mich der Gedanke mich so täglich dazu zu motivieren (und der Gewohnheitspartnerschaft, so wie wir sie seither leben, ist es so, dass wir uns täglich quasi den Erfolg melden: Wir schicken uns nicht nur ein Emoji oder ein Zeichen, dass wir es geschafft haben, sondern wir schicken uns tatsächlich täglich auf WhatsApp ein Foto dessen, was wir gelesen haben, oder den Buchtitel) ein großartiger Gedanke. Insofern ist es ja auch nicht nur sich ein bisschen gegenseitig zu motivieren, sondern es ist auf der anderen Seite auch ein Aspekt sich etwas kontrolliert zu fühlen... Wobei ich das tatsächlich niemals als ein solches Instrument der Kontrolle (oder das darauf etwa eine Konsequenz folgt) empfunden habe. Viel eher steht für mich die Motivation im Vordergrund meine Aufgabe zu erledigen. So habe ich seitdem täglich entweder einfach einen Artikel gelesen. Mittlerweile habe ich damit begonnen jeden Tag einige Seiten in einem Fachbuch zu lesen - zwischen 10 und 15 Minuten - je nach Buch und Schrittgröße sind es 10,15, 20 Seiten, manchmal tatsächlich auch nur 8 Seiten.

Nichtsdestotrotz habe ich es so geschafft Bücher zu lesen, die mir, nachdem ich sie käuflich erworben hatte ,tatsächlich als Herausforderung erschienen sind und ich habe sie nicht nur gelesen, sondern habe tatsächlich auch genügend Zeit gehabt, zu reflektieren und dann zu entscheiden was davon mich in meinem täglichen Handeln vorwärts bringt, eventuell sogar mein Denken neu lenkt und mich als Trainerin und Coach besser werden lässt  - oder mich als Autorin wachsen lässt, denn auch dafür nutze ich die Möglichkeit Fachbücher zu lesen: um Recherchen für meine Bücher zu betreiben und meine Geschichten durch Hintergründe weiterzuentwickeln.

Aus dieser Partnerschaft ist mittlerweile für mich eine selbstverständliche Gewohnheit geworden. Inspiriert durch die Zusammenarbeit mit Annette habe ich im vergangenen Jahr - mittlerweile ist es genau 82 Tage her - in den sozialen Medien eine Gewohnheitspartnerin für eine auf 30 Tage angelegte Challenge gesucht: Für meinen/unseren Miracle Morning: 10 Minuten jeden Morgen lesen, 10 Minuten schreiben, 10 Minuten Sport machen, 10 Minuten Affirmation, 10 Minuten Meditation und 10 Minuten Visualisierung. Also insgesamt eine Stunde.

Eine Stunde in der ich mich - in der wir uns mit uns selbst auseinandersetzen, über uns lernen, uns besser und näher kennenlernen und unsere Muster beleuchten. Jede von uns hat das für sich gemacht und sich ihre Zeit selbst eingeteilt.

Heute ist Tag 82 - ich weiß es deshalb so genau, weil ich beim freien Schreiben den Tag immer mit der Tageszahl notiere und ich nach wie vor täglich alles mache. eine Gewohnheitspartnerin hat beschlossen, dass heute ihr letzter Tag ist, die zweite Gewohnheitspartnerin bleibt genau wie ich dabei, denn genau wie für mich, ist es auch für sie mittlerweile tatsächlich eine liebgewonnene Gewohnheit geworden.

Der Einstieg in meinen Tag mit meinem magischen Morgen stärkt mich emotional und macht mich kreativer und effektiver. Ich habe zudem sehr viel reflektiert, sehr viel über mich gelernt, mich mit meinen Mustern auseinandergesetzt und wieder bemerkt wie sehr mir das freie Schreiben guttut und was das freie Schreiben für mich alles möglich macht.

Das tägliche Lesen in einem Fachbuch inspiriert mich und gibt mir neues Wissen, lässt mir die Möglichkeit wirklich auch darüber nachzudenken was ich da lese und die Meditation klärt mein Geist, bereitet mich auf das was der Tag bringt vor. Tägliche Affirmation festigt das in mir was ich mir wünsche - was mir wichtig ist - und die Visualisierung (für mich ein ganz wichtiger Part, um wirklich auch das was eine Rolle spielt in meinem Leben - oder im Leben spielen soll - einfach auch nochmal mehr zu verfestigen).

Für mich sind diese 6 Aspekte nicht mehr aus meinem Alltag wegzudenken.

Tatsächlich ist es mir so gelungen aus einer 30 Tage Challenge für mich eine Gewohnheit zu gestalten, auf die ich nicht mehr verzichten möchte.

Letztlich funktioniert es genauso mit allen guten Vorsätzen  - vielleicht kann es hilfreich sein sich für den vorgenommen Sport etc. eine/n Gewohnheitspartner:in zu suchen und sich so so gegenseitig zu motivieren  - vielleicht auch aus dem Gefühl heraus  nicht hinten anstehen zu wollen, sondern zu beweisen, dass man es ernst meint und letztlich führt das eben genau zu dem was wir emotional benötigen, um aus einem guten Vorsatz eine Gewohnheit werden zu lassen  - und so dann rückblickend zum Silvesterabend oder Neujahrstag eben tatsächlich auch das Positive wahrnehmen zu können, wie sich aus dem was man sich vorgenommen hat etwas entwickelt hat, worauf man stolz sein kann.

Stolz ist eine der Super-Ressourcen und vor allen Dingen dann, wenn der Stolz sich auf etwas bezieht was wir durch unser eigenes Handeln geschafft haben - das stärkt uns innerlich eben sehr. Auch Aspekte der Dankbarkeit gehören mit dazu: Ich persönlich bin sehr dankbar Gewohnheitspartnerinnen gefunden zu haben, die mich dabei unterstützt haben aus einer Idee, aus einem Gedanken, eine Gewohnheit zu kreieren die so kraftvoll ist und mich so sehr mit Energie anfüllt und mir so sehr guttut.

Vielleicht ist das ja eine Idee für Dich: Aus einer Idee oder einem guten Vorsatz eine wirkliche Veränderung zu schaffen im Leben und damit dann eine Gewohnheit zu etablieren, die gar nicht mehr wegzudenken ist...

Viel Spaß beim Umsetzen und stolz sein auf Dich selbst!

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In der Krise Emotionen (richtig) managen!

Gerade jetzt ist es wichtig die eigenen Gefühle zu erkennen und richtig einzuordnen, um dann angemessen mit sich selbst umgehen zu können. Emotionsmanagement ist gar nicht so leicht. Gerade in Krisensituationen - und in einer wie dieser haben sich die meisten von uns noch nie befunden - ist jeder auch erst einmal mit sich selbst beschäftigt und kann erst im zweiten Schritt auf andere zählen. Die Herangehensweisen erlebe ich aktuell sehr unterschiedlich: Von "alles wird am 19.4.20 gut" bis hin zu: "Davon erholen wir uns in diesem Jahrzehnt nicht mehr".

Der "Hausarrest" bringt uns tatsächlich auf eine besondere Weise mal wieder mit uns selbst in Kontakt: Weg vom ständigen Unterwegssein, Rennen und noch schnell ein happy picture für Instagram und Facebook zu knipsen. Da sind wir: Ganz ungeschminkt und mit all unseren Sorgen und einem undurchdringlichen Emotionsmischmasch.

Hier kommt die Emotionserkennung ins Spiel, eine wissenschaftliche Methode, die es uns möglich macht das was wir fühlen genau zu betrachten und zu ergründen was es bedeutet und warum wir gerade dieses Gefühl spüren.

Ursprünglich ist die Methode auf Erkennung von Emotionen beim Gegenüber ausgerichtet und wurde vor allem von Geheimdiensten und Behörden für die Lügenerkennung benutzt. 2011 kam der Spandauer Trainer und Coach Dirk Eilert auf die Idee die Wissenschaft dafür zu nutzen das Miteinander auf bessere Füße zu stellen und kreierte die Mimikresonanz® Methode: Emotionen beim Gegenüber treffsicher zu erkennen und dadurch Empathie zu fördern. Studien belegen, dass es den so genannten Emotionsherd (das limbische System im Gehirn) abkühlt, wenn Emotionen nicht nur richtig erkannt werden, sondern auch mit den passenden Gefühlsbegriffen verbalisiert werden. Oft fällt es uns schwer die richtigen Worte zu finden und trennscharf zu unterscheiden welcher Begriff zu welchem emotionalen Zustand gehört. Die "Abkühlung" funktioniert tatsächlich nur, wenn: 1. die Emotion richtig erkannt wird und 2. der richtige Gefühlsbegriff ausgewählt wird, dann kann der Teil im Gehirn der für rationales Denken verantwortlich ist wieder in den Vordergrund treten und Entscheidungen mit "Verstand" treffen.


Das Trainingsinstitut Nicole Grün hat sich darauf spezialisiert die Impathie, also das eigene Emotionsmanagement, in den Vordergrund zu stellen. Denn nur wenn das eigene Mindset stimmt, kann eine Führungskraft als Vorbild dienen und wirklich erfolgreich führen. Nur wenn die eigene Gefühlswelt in Balance ist, kann ein Coach die Menschen die ihm anvertraut sind angemessen durch anstehende Prozess begleiten.

Da die seit 20 Jahren im Bereich der kommunikativen Kompetenzförderung arbeitende Mimikexpertin aus der aktuellen Lage keinen Profit ziehen will, zu sehr ist sie als Trainerin für Führungskräfte und Lehrtrainerin für Coaches selbst betroffen, hat sie zwei Online Seminarprogramme ins Leben gerufen, die einmal die Führungskräfte dabei unterstützen das eigene Mindset zu stützen, um dann im nächsten Schritt auch emphatisch mit den Bedürfnissen und Nöten der Mitarbeiter umzugehen.

Auch für Coaches (und Trainer) gibt es ein Tagesseminar, dass das eigene Emotionsmanagement in den Vordergrund rückt, gleichzeitig aber auch ein emphatisches und zielgerichtetes Arbeiten mit den Coachees (und Teilnehmerinnen) ermöglicht.

Neugierig geworden?

Unter besserfuehren.info finden Führungskräfte das außergewöhnliche Angebot.

Für Coaches (und Trainer) gibt es unter bessercoachen.info Informationen.

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