Reisen

Reisen

Reisen ist ein wirklich vielfältiges Thema und lässt sich hervorragend auf den Bereich der persönlichen Weiterentwicklung und auch das Emotionsmanagement beziehen. Wer sich auf den Weg macht sich selber zu begegnen, kann oft tatsächlich alle Phasen einer wirklichen Reise, einer Heldenreise, erleben.

Im Zuge meiner Tätigkeit als Autorin, nicht nur von Fachliteratur, sondern auch von Belletristik, befasse ich mich immer wieder mit der von Joseph Campbell beschriebenen Heldenreise und ich entdecke ständig Parallelen zum alltäglichen Leben. Wenn wir uns also aufmachen mehr über uns und unsere Gefühlswelt zu erfahren, dann ist es so, als würden wir den Ruf des Abenteuers hören.

Der Ruf, der auf einen Mangel aufmerksam macht und der uns hinauszieht in die Welt, um genau diesen Mangel zu beseitigen. Wenn es um persönliche Entwicklung geht, sind auch immer Emotionen im Spiel: Warum sind bestimmte Gefühle vorhanden, warum tauchen sie auf - und vielleicht sogar dann, wenn wir sie am wenigsten erwarten oder gebrauchen können? Warum sind wir am Ende des Wochenendes besorgt, weil die Arbeitswoche ansteht? Was genau möchte uns der ausgeklügelte Mechanismus von Geist und Körper damit sagen? Nicht immer ist es leicht sich der eigenen Emotionalität, den eigenen Triggern zu stellen und viele von uns laufen ihr ganzes Leben lang vor der Klärung genau dieser Frage davon. Und doch kann es sein, dass sich plötzlich eine Art Wendepunkt ergibt, an dem es wichtig erscheint, Verhaltensweisen zu klären und damit auch den Emotionen, die diese Verhaltensweisen steuern auf die Spur zu kommen.

Manchmal ist es ein Einfluss von außen, eine Beziehung die scheitert, ein Verlust der erlitten wird. Manchmal kann es aber auch eine Entscheidung aus dem Innen sein: Eine Krankheit die auftritt, ein Schmerz oder eine Verspannung, die so unerträglich wird, so belastend wird, dass eine Lösung dafür unumgänglich wird. In vielen Coaching Prozessen erlebe ich genau dieses: Klienten:innen kommen dann, wenn der Zenit ihrer ganz persönlichen Leidensfähigkeit überschritten ist, um eine Verhaltensveränderung zu initiieren und emotionale Blockaden zu lösen.

Sich der eigenen Emotionswelt zu stellen, hinter Blockaden blicken zu wollen, kann oft sehr herausfordernd sein und häufig führt es uns tief in unsere Persönlichkeit hinein, lässt uns vielleicht sogar in unserer Vergangenheit reisen, lässt uns Kontakt aufnehmen mit unserer Entstehungsgeschichte und mit unserer Ursprungsfamilie. Nicht selten sind dies aufrüttelnde Momente im Coaching Prozess und nicht selten schrecken Menschen davor zurück, sich mit ihren eigenen Mustern und ihrer eigenen Hilflosigkeit auseinanderzusetzen.


Nicht immer muss ein Coach auf dieser Reise der Reisebegleiter sein.

Manchmal kann es auch schon sehr hilfreich sein ehrlich mit sich selbst umzugehen. Sich etwas Zeit in all den hektischen Alltagssituationen für sich selbst zu nehmen, sich selbst zu begegnen und bewusst über sich und eigene Muster nachzudenken.

Was genau triggert uns an, was genau lässt bestimmte Emotionen in uns auftreten? Fundiertes Emotionswissen ist dabei eine gute Unterstützung und kann dabei helfen den eigenen Schatz zu bergen, das besondere Elixier zu finden, mit dem der Held dann zurückkehren kann. Eben genau das zu finden, was hilfreich ist, um auf der Reise ins Ich die eigenen Verletzungen heilen zu können.

Nicht immer muss dies eine mystische Begegnung sein. Ganz pragmatische Aspekte wie Konzentrationsübungen, regelmäßiger Sport, sich dem Lesen zu widmen oder ein Tagebuch (vielleicht auch ein Dankbarkeitstagebuch) zu führen, oder auch mit der Meditation zu beginnen, kann sehr hilfreich sein auf diesem Weg, dieser Reise zum Ich, um die Selbstbegegnung so entwickelt wie möglich zu gestalten. Um als Held zurückkehren zu können. Und Das bedeutet nicht, dass jeder von uns unter seiner Alltagskleidung das Superman Kostüm tragen muss!

Es bedeutet vielmehr die eigenen Verhaltensweisen besser verstehen zu können, eigene Muster verstehen zu können und die Handlungen, die uns gegebenenfalls immer wieder in dieselbe Situation bringen zu verändern.
Wie sagte Einstein einst so schön:

Es ist verrückt immer wieder dasselbe zu tun und einen anderen Ausgang zu erwarten.

Dann ist die Reise erfolgreich: Wenn dir das was du tust nicht richtig erscheint, dann tue etwas Anderes.

In diesem Sinne - los geht's mit der eigenen Heldenreise.

Sie kann anstrengend sein, sie kann ungeheuer kräftezehrend sein, doch am Ende führt sie zu einer wunderbaren Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit.

 

Image by Jiyoung Kim from Pixabay

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In der Krise Emotionen (richtig) managen!

Gerade jetzt ist es wichtig die eigenen Gefühle zu erkennen und richtig einzuordnen, um dann angemessen mit sich selbst umgehen zu können. Emotionsmanagement ist gar nicht so leicht. Gerade in Krisensituationen - und in einer wie dieser haben sich die meisten von uns noch nie befunden - ist jeder auch erst einmal mit sich selbst beschäftigt und kann erst im zweiten Schritt auf andere zählen. Die Herangehensweisen erlebe ich aktuell sehr unterschiedlich: Von "alles wird am 19.4.20 gut" bis hin zu: "Davon erholen wir uns in diesem Jahrzehnt nicht mehr".

Der "Hausarrest" bringt uns tatsächlich auf eine besondere Weise mal wieder mit uns selbst in Kontakt: Weg vom ständigen Unterwegssein, Rennen und noch schnell ein happy picture für Instagram und Facebook zu knipsen. Da sind wir: Ganz ungeschminkt und mit all unseren Sorgen und einem undurchdringlichen Emotionsmischmasch.

Hier kommt die Emotionserkennung ins Spiel, eine wissenschaftliche Methode, die es uns möglich macht das was wir fühlen genau zu betrachten und zu ergründen was es bedeutet und warum wir gerade dieses Gefühl spüren.

Ursprünglich ist die Methode auf Erkennung von Emotionen beim Gegenüber ausgerichtet und wurde vor allem von Geheimdiensten und Behörden für die Lügenerkennung benutzt. 2011 kam der Spandauer Trainer und Coach Dirk Eilert auf die Idee die Wissenschaft dafür zu nutzen das Miteinander auf bessere Füße zu stellen und kreierte die Mimikresonanz® Methode: Emotionen beim Gegenüber treffsicher zu erkennen und dadurch Empathie zu fördern. Studien belegen, dass es den so genannten Emotionsherd (das limbische System im Gehirn) abkühlt, wenn Emotionen nicht nur richtig erkannt werden, sondern auch mit den passenden Gefühlsbegriffen verbalisiert werden. Oft fällt es uns schwer die richtigen Worte zu finden und trennscharf zu unterscheiden welcher Begriff zu welchem emotionalen Zustand gehört. Die "Abkühlung" funktioniert tatsächlich nur, wenn: 1. die Emotion richtig erkannt wird und 2. der richtige Gefühlsbegriff ausgewählt wird, dann kann der Teil im Gehirn der für rationales Denken verantwortlich ist wieder in den Vordergrund treten und Entscheidungen mit "Verstand" treffen.


Das Trainingsinstitut Nicole Grün hat sich darauf spezialisiert die Impathie, also das eigene Emotionsmanagement, in den Vordergrund zu stellen. Denn nur wenn das eigene Mindset stimmt, kann eine Führungskraft als Vorbild dienen und wirklich erfolgreich führen. Nur wenn die eigene Gefühlswelt in Balance ist, kann ein Coach die Menschen die ihm anvertraut sind angemessen durch anstehende Prozess begleiten.

Da die seit 20 Jahren im Bereich der kommunikativen Kompetenzförderung arbeitende Mimikexpertin aus der aktuellen Lage keinen Profit ziehen will, zu sehr ist sie als Trainerin für Führungskräfte und Lehrtrainerin für Coaches selbst betroffen, hat sie zwei Online Seminarprogramme ins Leben gerufen, die einmal die Führungskräfte dabei unterstützen das eigene Mindset zu stützen, um dann im nächsten Schritt auch emphatisch mit den Bedürfnissen und Nöten der Mitarbeiter umzugehen.

Auch für Coaches (und Trainer) gibt es ein Tagesseminar, dass das eigene Emotionsmanagement in den Vordergrund rückt, gleichzeitig aber auch ein emphatisches und zielgerichtetes Arbeiten mit den Coachees (und Teilnehmerinnen) ermöglicht.

Neugierig geworden?

Unter besserfuehren.info finden Führungskräfte das außergewöhnliche Angebot.

Für Coaches (und Trainer) gibt es unter bessercoachen.info Informationen.

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