Ertrag

Ertrag

Ertrag auf ein Thema zu beziehen, dass sich eher im Bereich der sozialen Fähigkeiten, also der sogenannten Social Skills befindet, hat sich zu Beginn als Herausforderung dargestellt. Doch im weiteren Verlauf der Beschäftigung erschien es komplett logisch Ertrag auch auf den Bereich der Arbeit mit Emotionen beziehen zu können.

Letztlich ist Ertrag das was unter dem Strich herauskommt. Der Gewinn den man aus etwas zieht.

Man könnte es somit auch als das Ergebnis bezeichnen - und ein Ergebnis versuchen wir als Trainer, Coaches oder Manager bei all unseren Arbeiten zu erzielen.
Daher lässt sich auch nach jeder Arbeit im Bereich der Emotionen und des Verhaltens ein Ergebnis feststellen (es hat sich etwas verändert, es hat sich nichts verändert).

Zumindest habe ich dies in meiner Arbeit gelernt.


Der CEO der Firma Microsoft, Satya Nadella, hat sich bereits mehrfach öffentlich dazu geäußert, dass er nur so erfolgreich ist (wie er tatsächlich ist), weil er sich auf das Thema Empathie eingelassen hat. Empathie im Umgang mit anderen Menschen bedeutet sich mit Emotionen, emotionaler Selbstfürsorge (Impathie) und Einfühlungsvermögen (Empathie) auseinanderzusetzen. Es macht aus meiner Erfahrung immer am meisten Sinn erst einmal bei sich selbst zu starten, eigene Emotionen und Muster zu ergründen und festzustellen welcher Reiz welche Reaktion heraufbeschwört.
Je mehr eine bewusste Beschäftigung mit eigenen Handlungsfolgen stattfindet, umso eher wird einerseits Verständnis für die eigenen Reaktionen erfolgen und kann andererseits in Situationen, in denen wir selbst unsere Handlungen bei genauerer Betrachtung als unangemessen empfinden, eine Veränderung stattfinden.

Nur wenn ich mir meiner Selbst bewusst bin, also im Hier und Jetzt beobachte was tatsächlich ist und mein Verhalten beleuchte, habe ich die Möglichkeit das was zwischen Reiz und Reaktion geschieht quasi zu verlangsamen, also eine Art Spreizung des Pendelschlags zu erreichen, um dann, so ich denn will in (die bewusste Entscheidung, der Wille ist dazu unbedingt notwendig) eine Strategie zu ersinnen, die ich auch emotional akzeptiere, um mein eigenes Verhalten auf den immer gleichbleibenden Reiz zu verändern.
Wenn ich einmal das, was alle meine Konfliktmediationen eint betrachte, dann ist es immer wieder den Fokus auf die Emotionen zu richten und auf die Art wie wir diese Emotionen repräsentieren: Sei es durch Körperhaltung/Körpersprache, sei es durch Stimmlage/Tonfall oder sei es durch Worte. Was genau ruft diese Emotionen in uns hervor, so dass wir so handeln wie wir handeln?


Der Ertrag ist immer das, was als Quintessenz unterm Strich herauskommt: Selbsterkenntnis und die Fähigkeit eigene Verhaltensweisen zu durchdringen und wenn nötig verändern zu können.
Der Ertrag ist die Erkenntnis den Konfliktpartner nicht ändern zu können. Den Gesprächspartner nicht ändern zu können. Nicht die Lösung für den Coachee finden zu wollen. Den Mitarbeiter nicht verbiegen zu wollen. Sondern sich zu verdeutlichen, dass Veränderung in erster Linie immer bei uns selbst stattfindet, vielleicht wenn ich das Wörtchen muss benutze sogar stattfinden muss, denn nur dann kann es geschehen, dass sich andere Menschen oder auch Rahmenbedingungen verändern.

Wenn es also darum geht den Ertrag von Emotionalität oder der Arbeit mit Emotionen zu beziffern, dann ist es aus dieser Perspektive ganz leicht: Denn jede Veränderung, jede Auseinandersetzung mit eigenen Mustern, jeder „Aha-Effekt“ ist ein Ertrag - ist der Gewinn, der für uns bei der Arbeit mit Verhaltensweisen herauskommt.
Manchmal lässt er sich sogar monetär beziffern, weil sich durch veränderte Beziehungen und dadurch veränderte Verhaltensweisen Ziele schneller erreichen lassen und Missverständnisse seltener entstehen oder Reibungen vermieden werden und dadurch Reibungsverluste keine unnötige Energie fordern.
Na, wenn das nicht einmal ein Gewinn ist!
Insofern passt das Thema Ertrag hervorragend zu der Arbeit mit Emotionen, hervorragend zum Thema Emotionsmanagement.

Letztlich ist zu sagen, dass sich sowohl bei der emotionalen Selbstfürsorge als auch im Bereich des Einfühlungsvermögens immer ein ganz offensichtlicher Ertrag/Gewinn ergibt.

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In der Krise Emotionen (richtig) managen!

Gerade jetzt ist es wichtig die eigenen Gefühle zu erkennen und richtig einzuordnen, um dann angemessen mit sich selbst umgehen zu können. Emotionsmanagement ist gar nicht so leicht. Gerade in Krisensituationen - und in einer wie dieser haben sich die meisten von uns noch nie befunden - ist jeder auch erst einmal mit sich selbst beschäftigt und kann erst im zweiten Schritt auf andere zählen. Die Herangehensweisen erlebe ich aktuell sehr unterschiedlich: Von "alles wird am 19.4.20 gut" bis hin zu: "Davon erholen wir uns in diesem Jahrzehnt nicht mehr".

Der "Hausarrest" bringt uns tatsächlich auf eine besondere Weise mal wieder mit uns selbst in Kontakt: Weg vom ständigen Unterwegssein, Rennen und noch schnell ein happy picture für Instagram und Facebook zu knipsen. Da sind wir: Ganz ungeschminkt und mit all unseren Sorgen und einem undurchdringlichen Emotionsmischmasch.

Hier kommt die Emotionserkennung ins Spiel, eine wissenschaftliche Methode, die es uns möglich macht das was wir fühlen genau zu betrachten und zu ergründen was es bedeutet und warum wir gerade dieses Gefühl spüren.

Ursprünglich ist die Methode auf Erkennung von Emotionen beim Gegenüber ausgerichtet und wurde vor allem von Geheimdiensten und Behörden für die Lügenerkennung benutzt. 2011 kam der Spandauer Trainer und Coach Dirk Eilert auf die Idee die Wissenschaft dafür zu nutzen das Miteinander auf bessere Füße zu stellen und kreierte die Mimikresonanz® Methode: Emotionen beim Gegenüber treffsicher zu erkennen und dadurch Empathie zu fördern. Studien belegen, dass es den so genannten Emotionsherd (das limbische System im Gehirn) abkühlt, wenn Emotionen nicht nur richtig erkannt werden, sondern auch mit den passenden Gefühlsbegriffen verbalisiert werden. Oft fällt es uns schwer die richtigen Worte zu finden und trennscharf zu unterscheiden welcher Begriff zu welchem emotionalen Zustand gehört. Die "Abkühlung" funktioniert tatsächlich nur, wenn: 1. die Emotion richtig erkannt wird und 2. der richtige Gefühlsbegriff ausgewählt wird, dann kann der Teil im Gehirn der für rationales Denken verantwortlich ist wieder in den Vordergrund treten und Entscheidungen mit "Verstand" treffen.


Das Trainingsinstitut Nicole Grün hat sich darauf spezialisiert die Impathie, also das eigene Emotionsmanagement, in den Vordergrund zu stellen. Denn nur wenn das eigene Mindset stimmt, kann eine Führungskraft als Vorbild dienen und wirklich erfolgreich führen. Nur wenn die eigene Gefühlswelt in Balance ist, kann ein Coach die Menschen die ihm anvertraut sind angemessen durch anstehende Prozess begleiten.

Da die seit 20 Jahren im Bereich der kommunikativen Kompetenzförderung arbeitende Mimikexpertin aus der aktuellen Lage keinen Profit ziehen will, zu sehr ist sie als Trainerin für Führungskräfte und Lehrtrainerin für Coaches selbst betroffen, hat sie zwei Online Seminarprogramme ins Leben gerufen, die einmal die Führungskräfte dabei unterstützen das eigene Mindset zu stützen, um dann im nächsten Schritt auch emphatisch mit den Bedürfnissen und Nöten der Mitarbeiter umzugehen.

Auch für Coaches (und Trainer) gibt es ein Tagesseminar, dass das eigene Emotionsmanagement in den Vordergrund rückt, gleichzeitig aber auch ein emphatisches und zielgerichtetes Arbeiten mit den Coachees (und Teilnehmerinnen) ermöglicht.

Neugierig geworden?

Unter besserfuehren.info finden Führungskräfte das außergewöhnliche Angebot.

Für Coaches (und Trainer) gibt es unter bessercoachen.info Informationen.

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