Emotionale Gesundheit

...stell Dir vor es gibt Krankheit und keiner geht hin...schön wäre es wenn es sooo einfach wäre. Leider ist das ja nicht ganz so - wobei ein bisschen Einfluss haben wir schon darauf wie es uns geht!

Heute ist ein nasskalter Tag und mir fehlt die Sonne, zudem riecht es im ganzen Haus nach Vanilleräucherstäbchen (herzlichen Dank an den Mitbewohner im Untergeschoß) und davon wird mir ganz blümerant! Nun könnte ich mich in das Grauen des Tages fallen lassen, mich darin suhlen und mich bemitleiden - oder noch übler ermattet darin liegen bleiben (suhlen kostet nämlich Energie)! Was tue ich stattdessen (ich suhle nämlich nicht gern dauerhaft - wenn dann nur ein bisschen..)?

Ich schreibe einen Blog - auch eine Idee! Für alle die das nicht können, weil sie keinen Blog haben oder keinen Bock auf einen Blog haben, gibt es noch viele andere Möglichkeiten die emotionale Gesundheit zu fördern (habe ich übrigens auch schon hinter mir - und vielleicht ist auch dadurch der "blues" des frühen Sonntag morgens rasch vergangen): ich habe Sport gemacht mit meiner Lieblingsmusik als Begleitung - und im Anschluss habe ich auch noch wild dazu in der Küche getanzt! War lustig und ich musste lachen (und dann bekommt mein Gehirn den Impuls, dass ich Freude fühle und schwuppdiwupp bin ich schon etwas froher). Ich war mit dem Hund draussen und nachden ersten kriechkalten Metern war der Wald so schön und herbstlich, dass ich die öde Verpflichtung mal wieder (wie so oft) als große Bereicherung empfunden habe!

Die klare Luft die meine Lungen aufgefüllt hat und die Stille des morgendlichen Waldes, die Farben - alle meine Sinne haben sich entspannt und es war plötzlich ganz schön anstrengend noch eine trübe Stimmung zu pflegen!

Also ein weiterer Schritt meine emotionale Gesundheit zu pflegen - und auch ohne blondgelockten Vierbeiner durchaus möglich. Dann habe ich geatmet - und das werde ich heute noch mindestens 2x tun! Nun ja - nicht dass alle jetzt denken, dass ich ansonsten den ganzen Tag die Luft anhalte (ich bin ja schließlich keine Apnoe-Taucherin) - nein - ich atme bewusst und achte auf meine Herzkohärenz! Das ist bewiesenermaßen gesundheitsfördernd!

Professor David Servan-Schreiber formuliert dies in seinem Buch "Die neue Medizin der Emotionen so:

Es ist nie zu spät zu lernen, wie man besser mit seinen Gefühlen und mit seiner Beziehung zu den Mitmenschen umgeht. Die Herzintelligenz ist zweifelsohne der grundlegendste Ansatz dafür. Es geht darum, den Herzrhythmus zu optimieren, um dem Stress standzuhalten, die Angstgefühle unter Kontrolle zu bringen und die Vitalität, die in uns steckt, zu maximieren.

Indem ich also bewusst atme und darauf achte, dass mein Herzrhythmus optimiert ist, fördere ich meine (emotionale) Gesundheit. Zudem fördet die Herzkohärenz unsere Intuition und damit finden wir in schwierigen und herausfordernden Situationen leichter angemessene Lösungen! Das alles mit ein "bisschen" atmen! Zudem konzentriere ich mich dabei auf angenehme Emotionen und damit erfolgt eine optimale Abstimmung zwischen meinen Emotionen, meinem Herz und meinem Geist.


Alles in allem 90 Minuten meines Tages - je nach verfügbarer Zeit auch manchmal nur eine Stunde für alle Aspekte: ein bisschen Sport, das "was ist" bewusst genießen und bewusst atmen! Das ist mir meine emotionale Gesundheit wert! Zudem gibt es noch weitere Aspekte die dafür Sorge tragen aus dem suhligen Sumpfloch rauszukrabbeln - vorhin geschehen!


Keks

Meine wunderbare Nachbarin hat passend zum Kackwetter kleine Kackhaufenkekse gebacken und mir welche an die Haustür gehängt - ganz still und leise und unfassbar liebevoll! Das erfreut nicht nur meinen Magen und meinen Zuckerspiegel im Blut, sondern auch mein Herz! Das zusammen mit allen anderen Aktionen - und schwuppsdiwupps scheint jetzt sogar die Sonne! So als hätte meine fröhliche Stimmung es sogar möglich gemacht das Grau des Tages zu vertreiben - und nicht nur das innere, sondern auch das echte Draussengrau!

In diesem Sinne - atmen macht Sinn! Kekse auch (manchmal)!

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In der Krise Emotionen (richtig) managen!

Gerade jetzt ist es wichtig die eigenen Gefühle zu erkennen und richtig einzuordnen, um dann angemessen mit sich selbst umgehen zu können. Emotionsmanagement ist gar nicht so leicht. Gerade in Krisensituationen - und in einer wie dieser haben sich die meisten von uns noch nie befunden - ist jeder auch erst einmal mit sich selbst beschäftigt und kann erst im zweiten Schritt auf andere zählen. Die Herangehensweisen erlebe ich aktuell sehr unterschiedlich: Von "alles wird am 19.4.20 gut" bis hin zu: "Davon erholen wir uns in diesem Jahrzehnt nicht mehr".

Der "Hausarrest" bringt uns tatsächlich auf eine besondere Weise mal wieder mit uns selbst in Kontakt: Weg vom ständigen Unterwegssein, Rennen und noch schnell ein happy picture für Instagram und Facebook zu knipsen. Da sind wir: Ganz ungeschminkt und mit all unseren Sorgen und einem undurchdringlichen Emotionsmischmasch.

Hier kommt die Emotionserkennung ins Spiel, eine wissenschaftliche Methode, die es uns möglich macht das was wir fühlen genau zu betrachten und zu ergründen was es bedeutet und warum wir gerade dieses Gefühl spüren.

Ursprünglich ist die Methode auf Erkennung von Emotionen beim Gegenüber ausgerichtet und wurde vor allem von Geheimdiensten und Behörden für die Lügenerkennung benutzt. 2011 kam der Spandauer Trainer und Coach Dirk Eilert auf die Idee die Wissenschaft dafür zu nutzen das Miteinander auf bessere Füße zu stellen und kreierte die Mimikresonanz® Methode: Emotionen beim Gegenüber treffsicher zu erkennen und dadurch Empathie zu fördern. Studien belegen, dass es den so genannten Emotionsherd (das limbische System im Gehirn) abkühlt, wenn Emotionen nicht nur richtig erkannt werden, sondern auch mit den passenden Gefühlsbegriffen verbalisiert werden. Oft fällt es uns schwer die richtigen Worte zu finden und trennscharf zu unterscheiden welcher Begriff zu welchem emotionalen Zustand gehört. Die "Abkühlung" funktioniert tatsächlich nur, wenn: 1. die Emotion richtig erkannt wird und 2. der richtige Gefühlsbegriff ausgewählt wird, dann kann der Teil im Gehirn der für rationales Denken verantwortlich ist wieder in den Vordergrund treten und Entscheidungen mit "Verstand" treffen.


Das Trainingsinstitut Nicole Grün hat sich darauf spezialisiert die Impathie, also das eigene Emotionsmanagement, in den Vordergrund zu stellen. Denn nur wenn das eigene Mindset stimmt, kann eine Führungskraft als Vorbild dienen und wirklich erfolgreich führen. Nur wenn die eigene Gefühlswelt in Balance ist, kann ein Coach die Menschen die ihm anvertraut sind angemessen durch anstehende Prozess begleiten.

Da die seit 20 Jahren im Bereich der kommunikativen Kompetenzförderung arbeitende Mimikexpertin aus der aktuellen Lage keinen Profit ziehen will, zu sehr ist sie als Trainerin für Führungskräfte und Lehrtrainerin für Coaches selbst betroffen, hat sie zwei Online Seminarprogramme ins Leben gerufen, die einmal die Führungskräfte dabei unterstützen das eigene Mindset zu stützen, um dann im nächsten Schritt auch emphatisch mit den Bedürfnissen und Nöten der Mitarbeiter umzugehen.

Auch für Coaches (und Trainer) gibt es ein Tagesseminar, dass das eigene Emotionsmanagement in den Vordergrund rückt, gleichzeitig aber auch ein emphatisches und zielgerichtetes Arbeiten mit den Coachees (und Teilnehmerinnen) ermöglicht.

Neugierig geworden?

Unter besserfuehren.info finden Führungskräfte das außergewöhnliche Angebot.

Für Coaches (und Trainer) gibt es unter bessercoachen.info Informationen.

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